ÜBERSICHT

Bonn
20. 09. 2017

Ein duf­ten­der Edel­stein für das Schmuck­stück

Der Ver­ein Ge­nuss­mei­le Miel spen­diert dem Ort ei­ne Sitz­bank an der Frei­zeit­flä­che

Probesitzen auf der Duftbank: (v. l.) Arthur Müller, Robert Gebhardt, Petra Kalkbrenner, Heinrich Harzem und Frank Basse.FOTO: HORNSTEIN

SWIST­TAL-MIEL. Es hat et­was ge­dau­ert von der Idee zur Um­set­zung. Das gab auch Ro­bert Geb­hardt zu. Doch so konn­te der Vor­sit­zen­de der Ge­nuss­mei­le Miel mit sei­nen Ver­eins­kol­le­gen und Freun­den das Pro­jekt „Duft­sitz­bank“ we­nigs­tens ge­nau so um­set­zen, wie sie es sich vor­ge­stellt hat­ten. Nun, da al­le Stei­ne an ih­rem Platz lie­gen, Thy­mi­an und Ros­ma­rin ein­ge­pflanzt sind und da­zwi­schen so­gar noch letz­te La­ven­del­blü­ten vio­lett leuch­ten, konn­te die­se un­ge­wöhn­li­che Sitz­ge­le­gen­heit jetzt of­fi­ziell ein­ge­weiht wer­den.

„Ge­nuss­mei­le, das be­zieht sich ja nicht nur auf das Es­sen“, so Geb­hardt. Bürg­er­meis­te­rin Pe­tra Kalk­bren­ner war schlicht be­geis­tert von der Leis­tung der Eh­ren­amt­li­chen, auch wenn sie ge­stand, sich am An­fang et­was ganz an­de­res un­ter ei­ner Duft­sitz­bank vor­ge­stellt zu ha­ben. Im­mer­hin hat­te sie ge­ahnt: „Man sitzt dort und hat den Ge­ruch der fri­schen Kräu­ter di­rekt in der Na­se.“ Die fer­ti­ge Bank sei nun ein wei­te­rer Edel­stein in dem Schmuck­stück des Or­tes, der Sport- und Frei­zeit­flä­che „Am Sport­platz“. Sie bie­tet nicht nur Ru­he­platz und Blü­ten, son­dern auch Le­bens­raum für zahl­rei­che Klein­tie­re und In­sek­ten.

„Bit­te ha­ben Sie wei­ter sol­che fan­tas­ti­schen Ide­en“, for­der­te die Bürg­er­meis­te­rin auf. Das konn­te Orts­vor­ste­her und Ge­nuss­mei­len­mit­glied Art­hur Mül­ler so­fort ver­spre­chen. Die näch­sten Ak­tio­nen, da­run­ter un­ter an­de­rem die Auf­stel­lung ei­ner Nest­schau­kel für klei­ne Kin­der, sind be­reits an­ge­lau­fen.

Bei der tol­len Un­ter­stüt­zung, die die Ar­bei­ter in der Nach­bar­schaft fan­den, kein Wun­der. „Es gab oft Kaf­fee oder Bröt­chen“, er­zähl­te Geb­hardt. Die An­woh­ner ge­nie­ßen da­für ab so­fort den Ros­ma­rin­duft. Eben­falls hilf­reich war bei dem Pro­jekt die Ak­ti­on „Ak­tiv vor Ort“ des En­er­gie­ver­sor­gers RWE, die durch Ver­mitt­lung von RWE-Mit­ar­bei­ter Frank Bas­se aus Es­sig die Fi­nan­zie­rung über­nom­men hat­te. kyr